Willkommen bei den 6 verrückten

Wir sind Nadine und Christian.
Wir sind Kinder der 90er.

Wir sind groß geworden ohne WLAN.
Ohne Dauer-Online.
Ohne Push-Nachrichten.

Wenn wir jemanden erreichen wollten, haben wir geklingelt.
Wenn wir uns verabreden wollten, standen wir pünktlich am Treffpunkt – weil es keine zweite
Chance per Nachricht gab.
Wir waren draußen, bis es dunkel wurde.
Wir kannten Langeweile.
Und genau daraus entstand Fantasie.

Wir haben eine Welt erlebt, die langsamer war.

Heute leben wir in einer anderen.

Wir arbeiten in der IT. Wir verstehen Technik. Wir können Systeme bauen, Software entwickeln,
Abläufe automatisieren. Wir wissen, wie diese digitale Welt funktioniert – vielleicht besser als viele
andere.

Und genau deshalb sehen wir auch, was sie mit uns macht.

Mit uns.
Und mit unseren Kindern.

Unsere Kinder wachsen in einer Welt auf, in der alles sofort verfügbar ist. Antworten, Unterhaltung,
Ablenkung. Schule wird digitaler. Freizeit wird digitaler. Freundschaften laufen über Displays.
Langeweile existiert kaum noch.

Aber wir wissen, wie wertvoll sie war.

Wir wissen noch, wie es sich anfühlt, stundenlang draußen zu sein, ohne Ziel. Einen Stock in der
Hand, Matsch an den Schuhen, die Zeit vergessen. Wir wissen noch, wie man sich beschäftigt, ohne
dass ein Algorithmus entscheidet, was als Nächstes kommt.

Und wir wollen, dass unsere Kinder das auch erleben.

Nicht aus Nostalgie.
Sondern aus Überzeugung.

Deshalb gehen wir wandern. Mit vier Kindern. Mit Hund. Auch wenn es anstrengend ist. Auch
wenn einer müde ist und einer schlechte Laune hat. Auch wenn das Wetter nicht perfekt ist.

Draußen gibt es kein WLAN.
Aber es gibt Gespräche.
Es gibt Stille.
Es gibt echte Erlebnisse.
 
Unsere Kinder lernen in der Schule viel. Rechnen, schreiben, analysieren. Das ist wichtig. Aber das
Wichtigste lernen sie draußen. Wenn sie merken, dass ein Weg nicht immer gerade ist. Wenn sie
fallen und wieder aufstehen. Wenn sie Verantwortung für den Hund übernehmen. Wenn sie erleben,
dass Natur kein Bildschirm ist, den man wegwischt.

Abends sitzen wir nicht einfach nur vor dem Fernseher. Wir versuchen bewusst, anders zu leben.
Wir stricken, obwohl wir es neu lernen. Wir bemalen Figuren, obwohl wir keine Profis sind.
Christian malt wieder Porzellan, so wie früher. Unsere Hände arbeiten. Es wird ruhig. Man redet
anders, wenn die Hände beschäftigt sind.

Wir wollen nicht zurück in die 90er.
Aber wir wollen das bewahren, was sie uns gegeben haben.

Geduld.
Kreativität.
Unabhängigkeit.
Die Fähigkeit, mit sich selbst etwas anfangen zu können.

Living Freedom ist unser Versuch, diese Werte in eine digitale Welt zu tragen, ohne Technik zu
verteufeln. Wir nutzen sie. Aber wir lassen uns nicht von ihr führen.

Wir möchten, dass unsere Kinder wissen, wie sich echtes Leben anfühlt. Wie sich Regen auf der
Haut anfühlt. Wie sich selbst gemachte Dinge anfühlen. Wie sich Gespräche ohne Bildschirm
anfühlen.

Und wir möchten selbst wieder näher an dieses Gefühl kommen.

Wir träumen davon, mehr von der Welt zu sehen. Nicht nur durch Google Maps. Sondern mit
eigenen Füßen. Mit Rucksack. Mit Hund. Mit Kindern. Mit offenen Augen.

Wir haben keine fertige Anleitung.
Wir sind keine perfekten Vorbilder.
Wir sind unterwegs.

Zwischen Technik und Natur.
Zwischen Verantwortung und Aufbruch.
Zwischen moderner Welt und alten Werten.

Vielleicht ist Freiheit heute nicht, alles hinter sich zu lassen.
Vielleicht ist Freiheit, bewusst auszuwählen, was man mitnimmt – und was nicht.

Wir sind 90er-Kinder.
Und wir bauen eine Zukunft, in der unsere Kinder wissen, wie sich echtes Leben anfühlt.

Wenn du das auch suchst, dann bist du hier richtig.

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